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Other Non-Fiction Kossak, Ernst: Humoresken. v1 [German] 15.07.2026

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Ernst Kossak: Humoresken. Blätter aus dem Papierkorbe eines Journalisten.
Zweite vermehrte Auflage. Berlin 1859. (Zuerst 1852.)


Kossak fängt in dieser Sammlung skizzenhafter Prosa aus dem Jahr 1852/1859 auf satirisch-unterhaltsame Weise die Atmosphäre zwischen bürgerlichem Biedermeier, Vormärz und der Revolution von 1848 ein.


Er beobachtet gesellschaftliche Typen und Phänomene und seziert Charaktere wie den „gemeinen deutschen Geldmenschen“, den „Studenten in Berlin“ oder den „Lieutenant“. Seine Themen reichen von kulturgeschichtlichen Ereignissen wie dem Auftritt der Sängerin Henriette Sontag in Leipzig bis hin zu einem gänzlich unsatirischen „Gang durch die unteren Kreise“ mit der Schilderung eines „Arbeitshauses“, in dem Sträflinge, Arme, Kranke, Obdachlose und „unheilbare Irre“ untergebracht sind.


Er widmet auch der Berliner Märzrevolution eine Betrachtung: Im Kapitel „Der achtzehnte März“ macht sich nämlich Herr von Quaselwitz, seines Zeichens „einer der furchtbarsten Reactionaire“, auf den Weg zum Friedhof der Märzgefallenen. Er verfolgt dabei ganz eigene zynische Motive.

Insgesamt eine satirisch gebrochene Perspektive auf die Ernüchterung der Nachmärz-Zeit.

Cover
Ernst Kossak.
Historische Fotografie, um 1868.
Quelle: Wikipedia.

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Name:	Cover-Kossak-Humoresken.jpeg
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