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Other Fiction Wagner, Ernst: Wilibalds Ansichten des Lebens. (german) V1. 10 Jun 2026

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Johann Ernst Wagner (2. Februar 1769 in Roßdorf — 25. Februar 1812 in Meiningen), oft nur Ernst Wagner genannt, war ein deutscher Schriftsteller, Erzähler, Dramatiker und Kabinettssekretär am Hof von Sachsen-Meiningen. Er kannte Goethe, Wieland und Jean Paul persönlich.
Ab 1805 hielt sich Ernst Wagner wegen seines seit 1802 bestehenden Rückenmarkleidens mehrmals zur Kur in Bad Liebenstein auf. Ebenfalls 1805 erschien sein erster erfolgreicher Roman „Wilibalds Ansichten des Lebens“. In den nächsten Jahren schuf er weitere Prosabände wie „Die reisenden Maler“ bzw. „Reisen aus der Fremde in die Heimat“ und wurde so zu einem viel gelesenen Romanschriftsteller seiner Zeit. (nach Wikipedia)

Wilibalds Ansichten des Lebens. Vier Theile. erschienen 1805 bei „Hanischs Erben“, Hildburghausen.

Quote:

„Wilibalds Ansichten des Lebens“ ist der erfolgreiche Debütroman von Johann Ernst Wagner, der erstmals 1804-1805 in zwei Bänden erschien und stark von den Werken Jean Pauls sowie Goethes Wilhelm Meister beeinflusst ist. Das Werk wird der literarischen Strömung zwischen Spätklassik und Romantik zugeordnet.
Da der Roman im 19. Jahrhundert an Popularität verlor und heute nur noch selten verlegt wird, lässt sich die wesentliche Struktur wie folgt zusammenfassen:
Der Erziehungs- und Entwicklungsroman: Im Zentrum steht die Hauptfigur Wilibald. Der Roman begleitet ihn auf seinem Lebensweg und dokumentiert seine moralische, intellektuelle und emotionale Reifung.
Harmonisierung der Stände: Ein zentrales Motiv ist der Versuch, das aufstrebende Bürgertum und die etablierte Adelsgesellschaft harmonisch miteinander zu verbinden. Wilibald fungiert hierbei als Brückenbauer, der sich durch Bildung und Charakter auszeichnet.
Kunst und Religion im Dialog: Eingebettet in eine weitläufige Handlung sind ausführliche Abhandlungen und tiefgründige Gespräche über Kunst, Naturwissenschaften und den Glauben. Für den Autor sind Kunst und Naturwissenschaft zwei Wege, um das Wirken Gottes in der Welt zu erkennen.
Autobiografische Züge und Romantik: Die weibliche Hauptfigur Mathilde ist vermutlich einer realen Jugendliebe Wagners nachempfunden. Die Handlung ist geprägt von weitausgreifenden philosophischen Exkursen und Alltagsbeobachtungen.
Der Roman zeichnete sich durch einen für die damalige Zeit typischen, verschlungenen Erzählstil aus. Er brachte Wagner auf Vermittlung seines engen Freundes Jean Paul eine Anstellung als Kabinettssekretär am Meininger Hof ein. Aufgrund des großen Erfolgs veröffentlichte Wagner 1807 eine Fortsetzung unter dem Titel Wilibalds neue Ansichten des Lebens.
[Google-KI-Zusammenfassung.]

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