Zur Bereicherung der Kuriositäten-Liste:
Diesmal ein Libretto von Charles Nuitter, und zwar zu einer "großen, romantischen" Oper (so der Untertitel), zu der Jacques Offenbach die Musik komponiert hat. "Die Rhein-Nixen" sind nach ihrer Uraufführung rasch baden gegangen, aber Offenbach hat wenigstens Teile daraus anderweitig verwendet, so z.B. für die berühmte und beliebte "Barcarole" in "Hoffmanns Erzählungen".
Die Fluss-Mädels selbst sind mitnichten die Hauptfiguren, sondern mehr publikumsmagnetisches opereskes Beiwerk aus dem Mythen-und-Mären-Arsenal. Interessant ist, dass dieses 1522 spielende Musikdrama, das 1864 in der Originalsprache uraufgeführt wurde (in der deutschen Version 1865 in Köln), zur selben Zeit einen ähnlichen Zug zur deutschen Einheit aufweist wie Linggs "Walkyren" - und das bei einem Werk, dessen Geburtsstunde in Land des "Erbfeindes" schlug!
Die Übersetzung besorgte übrigens Alfred von Wolzogen, dessen Sohn Ernst von Wolzogen wohl etwas bekannter sein dürfte.
Dem eBook liegt die Präsentation in Wikisource zugrunde (besten Dank!). Sein Cover beruht auf dem Gemälde "Nereiden" (1927) von Gaston Bussière.
Diesmal ein Libretto von Charles Nuitter, und zwar zu einer "großen, romantischen" Oper (so der Untertitel), zu der Jacques Offenbach die Musik komponiert hat. "Die Rhein-Nixen" sind nach ihrer Uraufführung rasch baden gegangen, aber Offenbach hat wenigstens Teile daraus anderweitig verwendet, so z.B. für die berühmte und beliebte "Barcarole" in "Hoffmanns Erzählungen".
Die Fluss-Mädels selbst sind mitnichten die Hauptfiguren, sondern mehr publikumsmagnetisches opereskes Beiwerk aus dem Mythen-und-Mären-Arsenal. Interessant ist, dass dieses 1522 spielende Musikdrama, das 1864 in der Originalsprache uraufgeführt wurde (in der deutschen Version 1865 in Köln), zur selben Zeit einen ähnlichen Zug zur deutschen Einheit aufweist wie Linggs "Walkyren" - und das bei einem Werk, dessen Geburtsstunde in Land des "Erbfeindes" schlug!
Die Übersetzung besorgte übrigens Alfred von Wolzogen, dessen Sohn Ernst von Wolzogen wohl etwas bekannter sein dürfte.
Dem eBook liegt die Präsentation in Wikisource zugrunde (besten Dank!). Sein Cover beruht auf dem Gemälde "Nereiden" (1927) von Gaston Bussière.








