Wie könnte es aussehen, wenn eine englische Lady zwei adlige Frauen aufnimmt, die aus dem revolutionären Frankreich fliehen mussten und ihr ganzes Vermögen verloren haben?
In der Novelle "Émilie des Coulanges" geht Maria Edgeworth, die anglo-irische Erfolgsautorin und Zeitgenossin von Jan Austen, dieser Frage nach mit einiger Schonungslosigkeit, was die englische Lady betrifft, aber auch die Gräfin Coulanges, Emilies Mutter, kommt nicht allzu gut weg im Gegensatz zu der jugendlichen Tochter, der Titelfigur. Maria Edgeworth nutzt die Gelegenheit, mit einigen Nationalvorurteilen ins Gericht zu gehen und die Vorzüge einer wahrhaft liberalen und toleranten Haltung darzustellen.
Das englische Original erschien zuerst 1803, dann in Buchform zusammen mit anderen Erzählungen 1812 im zweiten Band der "Tales of Fashionable Life". Hier vorgelegt wird die Übersetzung von Theodor Blum: "Emilie oder der Frauenzwist" (1815, 229 Seiten); das Frontispiz dieses Buches bildet das Cover des eBooks.
In der Novelle "Émilie des Coulanges" geht Maria Edgeworth, die anglo-irische Erfolgsautorin und Zeitgenossin von Jan Austen, dieser Frage nach mit einiger Schonungslosigkeit, was die englische Lady betrifft, aber auch die Gräfin Coulanges, Emilies Mutter, kommt nicht allzu gut weg im Gegensatz zu der jugendlichen Tochter, der Titelfigur. Maria Edgeworth nutzt die Gelegenheit, mit einigen Nationalvorurteilen ins Gericht zu gehen und die Vorzüge einer wahrhaft liberalen und toleranten Haltung darzustellen.
Das englische Original erschien zuerst 1803, dann in Buchform zusammen mit anderen Erzählungen 1812 im zweiten Band der "Tales of Fashionable Life". Hier vorgelegt wird die Übersetzung von Theodor Blum: "Emilie oder der Frauenzwist" (1815, 229 Seiten); das Frontispiz dieses Buches bildet das Cover des eBooks.







