Da ja Pfingsten :) unmittelbar bevorsteht, kann etwas spannende Lektüre :book2: vielleicht nicht schaden...
In der Sektion "Mystery & Crime" herrscht ja üblicherweise ein streng lineares Erzählen aus der Sicht eines verborgenen Arrangeurs der Mitteilungen vor. "Ein grauer Herr" (1934, 324 Seiten) von Rudolph Stratz verfährt hier dagegen nach dem Montageprinzip und fügt Berichte, Niederschriften, Briefe und Aufzeichnungen verschiedener Beteiligter (Staatsanwalt, Rechtsanwalten, Zeugen) so aneinander, dass ein multiperspektivischer Gesamteindruck entsteht. Wilkie Collins hatte diese Methode bereits im 19. Jh. erprobt ("Namenlos", "In der Dämmerstunde", "Der Mondstein", "Die Neue Magdalena" u.a., allesamt von hornhj erarbeitet :2thumbsup), und Stratz nutzt sie für seinen Edelkrimi souverän.
Für das Cover fand ich zwar irgendwo auch den Original-Buchdeckel, aber am Ende gefiel mir mein Phantasieprodukt doch besser.
Viel Freude beim Schmökern!
In der Sektion "Mystery & Crime" herrscht ja üblicherweise ein streng lineares Erzählen aus der Sicht eines verborgenen Arrangeurs der Mitteilungen vor. "Ein grauer Herr" (1934, 324 Seiten) von Rudolph Stratz verfährt hier dagegen nach dem Montageprinzip und fügt Berichte, Niederschriften, Briefe und Aufzeichnungen verschiedener Beteiligter (Staatsanwalt, Rechtsanwalten, Zeugen) so aneinander, dass ein multiperspektivischer Gesamteindruck entsteht. Wilkie Collins hatte diese Methode bereits im 19. Jh. erprobt ("Namenlos", "In der Dämmerstunde", "Der Mondstein", "Die Neue Magdalena" u.a., allesamt von hornhj erarbeitet :2thumbsup), und Stratz nutzt sie für seinen Edelkrimi souverän.
Für das Cover fand ich zwar irgendwo auch den Original-Buchdeckel, aber am Ende gefiel mir mein Phantasieprodukt doch besser.
Viel Freude beim Schmökern!









