Der tote Kanarienvogel.
»Dort hängt schon einer der Steckbriefe,« sagte Harald Harst am Morgen des 11. Mai früh sieben Uhr zu mir, als wir uns auf dem Wege zur Alfströmschen Villa befanden, wo uns in der vergangenen Nacht Doktor Berthold Finster entwischt war. »Die Polizei arbeitet fabelhaft schnell. Sehen wir uns den Steckbrief mal an«.
Das rotumrandete Plakat war an der Litfaßsäule von sehr harmlosen Reklamezetteln eingerahmt, hing zwischen Anpreisungen von Gardinen, Eßbestecken, Hosenträgern und »staunend billigen Anzügen«.
An den beiden Ecken befanden sich Bilder Berthold Finsters, eins mit, eins ohne Bart. Das intelligente Gesicht des Verbrechers mit dem höhnisch-überlegenen Ausdruck um den Mund war uns beiden nur zu gut bekannt.
Der Mord im Kleistpark.
Elf Uhr abends wars und wir saßen nach der ergebnislosen Verfolgung Gisbert Parnacks in Jakob Pfitzhubers Wohnwagen: Bechert, der Schausteller, Vroni und wir beide. Frau Zenzi wollte uns in der Küche eine gute Tasse Kaffee zubereiten.
Bechert hatte sein Weiberkostüm abgelegt. Darunter trug er einen dunklen Sportanzug.
Das Vronerl hatte sich in die dunkelste Ecke zurückgezogen. Sie war nicht in der äußeren Verfassung, sich Männerblicken allzu nahe zeigen zu können, da Vater Jakob die moralische Entgleisung seines Kindes sofort durch einige überaus kräftige Ohrtachteln geahndet hatte, die der regelmäßigen Rundung des Gesichtes Vronis nicht vorteilhaft gewesen waren.
»Dort hängt schon einer der Steckbriefe,« sagte Harald Harst am Morgen des 11. Mai früh sieben Uhr zu mir, als wir uns auf dem Wege zur Alfströmschen Villa befanden, wo uns in der vergangenen Nacht Doktor Berthold Finster entwischt war. »Die Polizei arbeitet fabelhaft schnell. Sehen wir uns den Steckbrief mal an«.
Das rotumrandete Plakat war an der Litfaßsäule von sehr harmlosen Reklamezetteln eingerahmt, hing zwischen Anpreisungen von Gardinen, Eßbestecken, Hosenträgern und »staunend billigen Anzügen«.
An den beiden Ecken befanden sich Bilder Berthold Finsters, eins mit, eins ohne Bart. Das intelligente Gesicht des Verbrechers mit dem höhnisch-überlegenen Ausdruck um den Mund war uns beiden nur zu gut bekannt.
Der Mord im Kleistpark.
Elf Uhr abends wars und wir saßen nach der ergebnislosen Verfolgung Gisbert Parnacks in Jakob Pfitzhubers Wohnwagen: Bechert, der Schausteller, Vroni und wir beide. Frau Zenzi wollte uns in der Küche eine gute Tasse Kaffee zubereiten.
Bechert hatte sein Weiberkostüm abgelegt. Darunter trug er einen dunklen Sportanzug.
Das Vronerl hatte sich in die dunkelste Ecke zurückgezogen. Sie war nicht in der äußeren Verfassung, sich Männerblicken allzu nahe zeigen zu können, da Vater Jakob die moralische Entgleisung seines Kindes sofort durch einige überaus kräftige Ohrtachteln geahndet hatte, die der regelmäßigen Rundung des Gesichtes Vronis nicht vorteilhaft gewesen waren.









